DIE LEGENDE

An einsamen, kalten Winterabenden saßen die Einwohner der Orte rund um den Heldenberg immer wieder vor ihren Kaminfeuern. Im Schein des Feuers berichteten die Altvorderen ihren Kindern und Enkelkindern über die alte Legende, die die äußerst mysteriösen Geschichten rund um den Glaubendorfer Wald beschrieb:

In alter Mär überliefert ist uns die Legende der Chluben:

inst berichtet wurde in alten Mären von den Chluben, den armen Bewohnern eines mittelalterlichen Dorfes im Jahre 1275 anno domini nostri Iesu Christi. Die Ketzergemeinschaften der Katharer und Waldenser

flohen vor den Verfolgungen aus ihrer Heimat. Im Wald zu Chlubendorf - so sagt es die Legende - suchten die Ketzer Zuflucht und Schutz bei den Chluben. Die Inquisitoren, ausgestattet mit dem Dekret Ad Extirpanda des Papstes verfolgten jedoch die Ketzer und wandten die Folter als offizielles Beweismittel der Inquisition zur Bekämpfung der ketzerischen Verderbtheit an.

Exsurge Domine et judica causam tuam!

Auch Chluben fielen den Folterinstrumenten der Häscher zum Opfer. Ihre toten Seelen streifen noch heute in Novembernächten durch den Wald um Erlösung und Gnade zu finden. Sie versuchen die Inquisitoren mit der Lösung einer ihnen gestellten Aufgabe zu vertreiben.

So macht auch Ihr Euch auf den Weg und helfet ihnen das Rätsel zu lösen.

Manch einem Chluben Du musst schenken Dein Vertrauen und Du wirst belohnt dafür! Doch seid auf der Hut: Ob Du auf Inquisitoren - in der Seele finster wie die Nacht, Ketzer - ängstlich und auf der Flucht oder Chluben - suchend nach einer Antwort im Wald begegnest, das musst Du selbst herausfinden!


Wagt euch auf den Weg des Grauens! Am 5. u 6. November 2010 in Glaubendorf

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